Jetzt auch Fachübungsleiterin Gewaltprävention

Barbara Götzinger vom AC Bad Reichenhall absolviert Kurs des Ju-Jutsu-Verbandes

 

BAD REICHENHALL - Eine Ausbildung der besonderen Art wurde Barbara Götzinger vom AC Bad Reichenhall zuteil. In einer ein-wöchigen Schulung in der Sportschule Oberhaching ließ sich die Fachübungsleiterin Judo zur Fachübungsleiterin Gewaltprävention ausbilden.

Der Bayerische Ju-Jutsu-Verband unter der Leitung seines Lehrreferenten Walter Knör (5. Dan Ju-Jutsu) veranstaltete diese Schulung bereits zum dritten Mal. „Aufgrund der .großen Nachfrage war es gar nicht so einfach, einen Platz zu ergattern", freute sich Barbara Götzinger.

Die Gruppe bestand zum größten Teil aus Ju-Jutsuka es war interessant, über den Tellerrand hinauszuschauen und dort Erfahrungen zu sammeln. In der äußerst knapp bemessenen Freizeit fanden sich jedoch immer noch genügend Möglichkeiten des Austauschs. So begegneten sich die „sanfte Kunst" (übersetzt für Ju-Jutsu) und der „sanfte Weg" (Judo) vorrangig auf der Matte, wobei es nicht immer sanft zuging. Aber nicht nur das Unterrichtsfach „Ringen und Raufen" fand reges Interesse, auch die Theorie füllte den Tag mit Themen wie Kriminalstatistik, Psychologie, Rhetorik und Körpersprache. Heiße Eisen wie Gewalt an den Schulen und Integration sorgten für Debatten, immer wieder fanden die Referenten Zeit für Fragen und gaben Anstöße zu Lösungsmöglichkeiten und Antworten. Das Referat eines Drogenberaters gab den Kursteilnehmern die Möglichkeit, neben den sogenannten „weichen" auch diverse „harte" Drogen in versiegelter Verpackung und diverses „Besteck" in Augenschein zu nehmen. In der Praxis kam das theoretisch gelernte zur Anwendung. In Rollenspielen wurden Opferverhalten, Konfliktsituationen und Ursachen von Gewalt durchgespielt. Erlebnispädagogik fand in zahlreichen Beispielen Anwendung und zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Woche. Aber auch längst angestaubtes Wissen um Verletzungen und deren Erstversorgung wurde aktualisiert. Trotz des straffen Zeitplans musste noch für die schriftliche Prüfung gelernt werden, und im praktischen Teil eine Lehrprobe ausgearbeitet werden.

„Der Tag war lang, aber die Zeit verging wie im Flug", waren sich letztlich alle Teilnehmer einig. „Dieser Lehrgang war extrem wichtig für mich", so Barbara Götzinger, „wenn man sich wie ich mit der Thematik Selbstverteidigung befasst, genügt es nicht, sich auf einmal erworbenem Wissen auszuruhen. Man muss sich ständig fortbilden, weil sich gerade in der Gesetzlage andauernd etwas ändert", so die Reichenhallerin.
 

Montag, 19. Januar 2009 Bericht Reichenhaller Tagblatt

Gesamt-Vorstand Toni Graßmann:

 

„Darauf sind wir schon besonders stolz"

AC Bad Reichenhall als „innovativer Sportverein" mit 5.000 Euro ausgezeichnet

 

GARMISCH-PARTENKIR-CHEN (bit) - „Gäbe es Lotto nicht, wäre der Sport viel ärmer", mit diesen Worten dankte Günther Lommer, Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) Lotto Bayern für seine Unterstützung. Der Anlass: In der Spielbank Garmisch-Partenkirchen wurden jüngst innovative bayerische Sportvereine aus-gezeichnet. Der Veranstalter hatte für die Aktion Geldpreise im Wert von 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Lotto Bayern ist seit jeher ein Partner des Sports, insbesondere des Amateur- und Breitensports. Wir wollten deshalb im Rahmen unserer Kooperation mit dem Bayerischen Landes-Sportverband ein Zeichen setzen, aktive und innovative Vereine bei ihrer Arbeit zu unterstützen", erklärte Lotto-Bayern-Präsident Erwin Horak während der feierlichen Preisübergabe.

Im Rahmen des Zukunftswettbewerbs „Quantensprung 2010" wurden im vergangenen Sommer bayerische Vereine gesucht, die sich mit Fantasie einer veränderten Gesellschaft stellen. Rund 100 Vereine schickten ihre Projekte. „Wir waren von der Resonanz mehr als überwältigt", freute sich BLSV-Präsident Günther Lommer über die große Beteiligung.

Viele Vereine beeindruckten durch kreative Ideen und gaben Beispiele für besonderes soziales und integratives Engagement. Für die dreiköpfige Jury, bestehend aus Skilegende Rosi Mittermaier, BLSV-Präsident Günther Lommer und Lotto-Bayern-Präsident Erwin Horak war es also gar nicht so einfach, die Gewinner auszuwählen. Am Ende konnten sich sieben Vereine aus dem gesamten Freistaat über den verdienten Lohn ihrer zukunftsweisenden Arbeit freuen.

Ausgezeichnet wurde unter anderem der AC Bad Reichenhall. Der heimische Ringer Verein stand 2007 kurz vor der Auflösung und schaffte durch die Gründung einer Judo-Abteilung sowie durch die Zusammenarbeit mit Schulen und Krankenkassen einen Neuanfang. Seitdem gibt es einen stetigen Mitgliederzuwachs, allein im Jugendbereich gab es ein Plus von drei auf 50 Mitglieder in nur neun Monaten. Erreicht wurde dies vor allem durch das Engagement im Projekt Sport in Schule und Verein. Dabei wurden 482 Kinder kurzerhand mit Bussen von den Schule zu einer Schnupperstunde

 

abgeholt. Dazu bietet der AC weiterhin Selbstverteidigungskurse und in Zusammenarbeit mit örtlichen Krankenkassen Präventionskurse im Kinder-, Jugend-und Erwachsenen- sowie Seniorenbereich an.

Als Belohnung eines außergewöhnlichen Vereinsjahres gab's 5.000 Euro Förderung oben drauf: „Das ist natürlich der Wahnsinn", zeigte sich AC-Chef Toni Graßmann auch Tage später noch richtiggehend überwältig: „Das erlebt man in 30 Jahren wahrscheinlich auch nur einmal. Wir haben natürlich auch Glück gehabt, dass wir ausgewählt wurden. Wir hatten zum richtigen Zeitpunkt das richtige Konzept - das wurde honoriert und darauf sind wir schon ganz besonders stolz." Graßmann versicher-te darüber hinaus gegenüber unserer Sportredaktion, dass der AC Bad Reichenhall diesen „Weg auf alle Fälle fortsetzen und sogar ausbauen" wird.

Auch der SV Hobbach gehört unter anderem zu den ausgezeichneten Vereinen des Wettbewerbs. Er setzt bei der Integration von Senioren ins Vereinsleben durch altersgerechte Angebote ein besonderes Zeichen. Außerdem zählen der TV Lorenzreuth, der Ski-Club Neustadt, der RuFV Thierhaupten/Ötz, der SC Vöhringen sowie der FC Wallenfels zu den Gewinnern (siehe auch Extra-Auflistung).

„Wir sind vom Einfallsreichtum der Vereine begeistert und werden die Aktion in diesem Jahr sicher fortführen", kündigte Lotto-Bayern-Präsident Erwin Horak an.
 

DIE DEUTSCHE FREISTIL-NATIONALMANNSCHAFT

war kürzlich zu Besuch beim AC Bad Reichenhall.

Der Traditionsverein sprang kurzfristig ein, als am Rodel-Olympia-stützpunkt ein Engpass bei der Hallenvergabe entstand, der die Kaderringer zum kurzfris-tigen Umzug zwang. Einen ganzen Tag lang stellte der AC sein „Wohnzimmer" zur Verfügung, der Bundestrainer und sein gesamtes Team nutzten dieses Angebot gern. Gab es doch einen straffen „ Stundenplan " abzuarbeiten, und da zählt jede abgeleistete Einheit. „Dank der guten Beziehungen, die der AC nach wie vor zum Deutschen Ringerbund unterhält, war das für uns überhaupt keine große Sache", so Gesamt-Vorstand Toni Graßmann. Nationalcoach Jörg Helmdach und sein Trainerkollege im Junioren-Bereich Alexander Leipold kamen demzufolge nur zu gerne der Bitte des AC Bad Reichenhall nach, ein gemeinsames Training zu absolvieren. Dieses erstreckte sich über vier aufeinan¬derfolgende Übungseinheiten ä 45 Minuten, das mit einem gemeinsamen Aufwärmen begann. Der Mittelteil war von Techniken im Stand, Kombinationen, Kontern und den dazugehörigen taktischen Finessen bestimmt. In der Schluss-Sequenz wurde versucht, im Ringen Mann gegen Mann die zuvor eingeschliffenen Techniken zur Anwendung zu bringen und auch taktische Aufgaben zu lösen. So kamen auch die zahlreichen Zuschauer auf ihre Kosten, bekamen sie doch Ringsport in Vollendung geboten.

Kinder-Faschingsparty

ZULETZT lud der AC Bad Reichenhall zu seiner ersten Kinder-Faschingsparty ein. Es fanden rund 60 Kinder mit ihren Eltern den Weg in die Karlsteiner Ringerhalle. Es tobten Ritter, wilde Tiere, Hexen, Prinzessinnen, Zwerge und andere spaßige Gesellen durch die liebevoll geschmückte Halle. Eine Hüpfburg und ein bunt gestaltetes Spieleprogramm mit DJ Alex Schöndorfer ließen den Nachmittag für alle Beteiligten fast zu kurz werden. Ein besonderes Highlight stellte das Eltern/Kinder-Wettkrabbeln dar, wobei sich erst die Väter und dann die Mütter mit ihren Sprösslingen auf dem Rücken beim sportlichen Wettkampf in Höchstform präsentierten. Ein gut bestücktes Kuchen- und Brotzeitbuffet ließen die hungrigen großen und kleinen Maschkara nach der Anstrengung wieder schnell zu Kräften kommen. „ Es ist toll, dass so viele der Einladung gefolgt sind. Wir werden uns weiter bemühen, auch neben dem Training einen Rahmen zu bieten, in dem sich die Kinder wohlfühlen ", so Toni Grassmann, der wie seine restlichen Helfer aktiv zum Gelingen der Feier beitrug. Die AC-Vereinsführung erklärte sich spontan bereit, die Gaudiveranstaltung in ihren Jahreskalender aufzunehmen.

 

 

Innovative Vereine ausgezeichnet

Oberbayern/Oberfranken   Der AC Bad Reichenhall und der FC Wallenfels haben beim „Quantensprung"-Wettbewerb von BLSV und Lotto Bayern Preise gewonnen.

 

 Quelle Bayernsport Ausgabe 9, 24.02.2009

Als einer der innovativsten Sportvereine der Zukunft hat der AC Bad Reichenhall einen Scheck über 500C) Euro erhalten. Wibke Gouiaa (Bild oben/rechts), Vorsitzende des Sportkreises Berchtesgaden, überreichte zusammen mit Lotto-Bezirksstellenleiterin Alice Spatzl-Kalcyk (Zweite von links) die Auszeichnung samt Urkunde in der Sporthalle Karlstein. „Das Geld werden wir in der Jugendarbeit einsetzen", so Vereinsvorsitzender Toni Graßmann (links). Das habe sich bereits in der Vergangenheit bezahlt gemacht: Etwa 60 neue Mitglieder hat der Verein im letzten Jahr gewinnen können. „Man muss die Kinder an der Basis abholen, von alleine kommen sie nicht." Deshalb setzt der AC mit seiner Ringer- und Judoabteilung verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Schulen.

Für die Idee der Elternbetreuung kann sich der FC Wallenfels über einen Scheck in Höhe von 1000 Euro freuen. Aus den Händen von Kronachs Sportkreisvorsitzenden Karl H. Fick (Bild unten rechts) und Lotto-Bezirksstellenleiter Ulrich Kröckel (Dritter von rechts) nahm der FC-Vorsitzende Richard Vogler (Zweiter von rechts) die Ehrung entgegen. Nachdem in der Fußballabteilung eine Spielgemeinschaft mit einem benachbarten Verein nötig wurde, mussten die Eltern ihren Nachwuchs teilweise zum Training fahren. Damit sie aber nicht die doppelte Wegstrecke zurücklegen müssen, wurde in der Zeit des Trainings ein Fitnesstraining für die Eltern angeboten. Mit im Bild (Foto: Ziereis) sind (von links) Stadtrat Wolfgang Köhlmann, Karin Querfurt, Ulrike Zeitler, Berta Krump (Lottoannahmestelle) und Roland Querfurt.

 

Reichenhaller AC-Judoka Sophie Götzinger stark

Pallinger Judo-Frauen mit Kampfgeist, aber nur einem Sieg Töging mit argen Problemen
 

PALLING - Tolle Kämpfe konnten die knapp 50 Judo-Fans im Trainingsraum des TSV Palling sehen.Während der Gastgeber dabei einmal punkten konnte, läuft Töging weiterhin seinem ersten Sieg hinterher.
 

Unter der sicheren Leitung der beiden Kampfrichter Helmut Angerer (Berchtesgaden) und Sebastian Grabichler (Moosburg) musste Töging im ersten Kampf eine 1:6-Nie-derlage gegen die starke Truppe der Stadtwerke München hinnehmen. Und auch gegen
Palling gab es ein 1:6. Der TSV Palling konnte nach dem Sieg gegen Töging gegen die Münchnerinnen kein zweites Mal siegen und musste sich den routinierten Stadtwerkerinnen mit 1:6 geschlagen geben.
„Ein Sieg muss her", war die Devise von Trainer Daniel Herleder vor dem Kampfbeginn. Dies geläng am Ende mit einem klaren 6:1. Siege holten Nicole Reuner (+78 kg) mit einer schönen Kontertechnik, Michaela Müller (bis 78 kg) mit Seoinage (Schulterwurf), Anna Lena Dorfhuber (bis 63 kg) mit Innensichel, Edith Rottenaicher (bis 52 kg) mit Uchi-mata (Schenkelwurf) und das für Palling startende Judo-Aushängeschild des AC Bad Reichenhall Sophie Götzinger (bis 57 kg) mit einem schönen Schulterwurf.
Gegen München konnten die Pallingerinnen an die gezeigten Leistungen nicht mehr anschließen und verloren mit 2:5.
„Unser Ziel war zu Saisonbeginn ein guter Mittelplatz, da müssen aber noch mindestens zwei Siege her", so Pallings Abteilungsleiter Ludwig Tradier, als Vorgabe für die nächsten beiden Kampftage in Hirten und Altenfurt.
Für den TuS Töging ist es dagegen keine ganz einfache erste Saison mit eigener zum Teil junger Töginger Mannschaft. „Wir haben uns gegen Palling etwas mehr ausgerechnet. Aber die Gastgeber waren einfach stärker, und so geht der Sieg in Ordnung", erkannte Trainer Walter Seemann die Überlegenheit der Pallinger sportlich fair an. „Das Niveau der Liga ist ziemlich hoch, etwas höher als wir uns das zu Saisonbeginn vorgestellt haben. Aber da müssen wir jetzt durch."

 

Gürtelprüfung

BEREITS ZUM ZWEITEN MAL richtete die Judo-Abteilung des AC Bad Reichenhall eine Gürtelprüfung aus. Als Prüfer konnte Joachim Schiller (2. Dan) vom TSV Freilassing gewonnen werden, der mit seiner ruhigen Art dafür sorgte, dass sich die Nervosität der Prüflinge in Grenzen hielt. Anwesenden Eltern und Zuschauern war eine gewisse Anspannung allerdings deutlich anzumerken, zog sich die Vorbereitung doch über einige Monate hin und machte auch vor aktiven Hausü­bungen nicht halt. „ Unsere Schützlinge haben gut mitgearbeitet, die Aufgabe hat uns viel Spaß gemacht. Jetzt dürfen unsere Kids endlich zeigen, was sie können", so Trainerin Barbara Götzinger, die zusammen mit Ihrer Tochter Sophie die Einweisung durchführte. Die Prüfungsinhalte umfassten richtiges Fallen, Würfe aus verschiedenen Bewegungen, Festhalter am Boden und die dazugehörigen Befreiungen. Den Abschluss der Prüfung bildete ein Randori (freies Kämpfen), in dem die Kids die erlernten Techniken zur Anwendung brachten. Zu dem sollte sichergestellt werden, dass die Übungen partnerschaftlich ausgeführt werden. Das miteinander Kämpfen sollte im Vordergrund stehen, nicht das Gegeneinander. Zudem berechtigt das Erreichen des 7. Kyu (gelber Gürtel) die Teilnahme an Wettkämpfen ob in der Mannschaft oder als Einzelstarter. Jo Schüler konnte am Ende der rund zweistündigen Darbietungen allen Anwärtern zum Bestehen der Prüfung gratulieren und den nächsthöheren Gürtel aushändigen. Den weiß-gelben Gürtel (8. Kyu) erreichten Michael Friedel, Felix Kolloch, Miriam Engel, Maxi Hillebrand, Paulina Müller und aus dem Erwachsenen-Bereich Bettina Heigenhauser. Den gelben Gürtel (7. Kyu) erreichten Philipp Hackel, Stefan Engel, Amelie Haas, Samuel Balonier, Maxi Kolloch und Johannes Orth. Philipp Hackel, Stefan Engel sowie Michael Friedel wurden von Jo Schiller noch für ihre besonders guten Leistungen hervorgehoben. Gut gerüstet kann man beim AC Bad Reichenhall optimistisch in die Zukunft blicken, steht doch heuer mit Sicherheit das ein oder andere Turnier auf dem Jahresplan.

Unsere Bilder zeigen links (stehend von links) AC-Trainerin Barbara Götzinger, Amelie Haas, Jo Schiller, Maxi Kolloch, Michael Friedel, Bettina Heigenhauser, Sophie Götzinger sowie kniend Philipp Hackel, Samuel Balonier, Felix Kolloch und Miriam Engel. Rechts Paulina Müller und Miriam Engel in Aktion

 

Selbstverteidigung im Teamwork mit dem AC

Aktive Gegenwehr führt in vielen Fällen zum Abbruch eines Übergriffs
 

BAD REICHENHALL - Die Mädchenrealschule St. Zeno konnte auch heuer wieder einen Selbstverteidigungskurs in Zusammenarbeit mit dem AC Bad Reichenhall anbieten. Wie auch schon in den Jahren zuvor wurden die jungen Damen von Barbara Götzinger kompetent angeleitet.
 

Die 25 Mädchen der Klassen 7 a und 7 b, die das Angebot angenommen hatten, zeigten Einsatz und Interesse, gepaart mit einer gehörigen Portion Neugierde. Erstmals wurden schwerpunktmäßig sexuelle Übergriffe durch bekannte und unbekannte Dritte und die Gewaltprävention in den Vordergrund gestellt. Aber auch klassische Themen wie Nothilfe und Notwehr fanden ihren Platz - ebenso wie die Gegenwehr in Form von gezieltem Austeilen von Tritten und Schlägen.

„Sich selbst zu verteidigen, ist gar nicht so schwer, man muss nur wissen wie. Auch wenn der Gegner körperlich überlegen ist, heißt das noch lange nicht, dass man hilflos ist", so Barbara Götzinger. „Gib niemals auf", lautet die Devise, denn aktive Gegenwehr führt in vielen Fällen zum Abbruch eines Übergriffs.

Am Tag der offenen Tür konnte dann eine Gruppe Mädchen der 7 b zum Abschluss des Selbstverteidigungskurses in einer eigens einstudierten Einlage vor vielen interessierten Zuschauern ihr Können unter Beweis stellen. Zwei junge Männer, die sich zu Demonstrationszwecken zur Verfügung stellten, mussten am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, wenn Nothilfe effektiv in die Praxis umgesetzt wird. Schnell wurde dem Publikum klar, dass Mädchen keinesfalls hilflos sind, wenn sie mit gebündelten Kräften gegen vermeintliche Übeltäter vorgehen. Für die mutige Vorstellung ernteten die Schülerinnen viel Applaus. Die Mädchenrealschule St. Zeno bietet jedes Jahr Selbstverteidigungskurse an. Das große Interesse der Eltern (auch für das nächste Schuljahr) zeigt, wie wichtig solche festen Angebote für die jungen Frauen sind. Die Mädchenrealschule hat mit zahlreichen Präventivmaßnahmen längst dem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis seitens der Eltern Rechnung getragen.

Im Anschluss an die 7 b durfte dann noch eine Auswahl an Judo-Kindern des AC Bad Reichenhall ihr Können darbieten. „In dieser Vorführung wollten wir ganz gezielt aufzeigen, dass Körpergröße oft eine untergeordnete Rolle spielt. Bei uns werfen auch die kleineren Mädchen die großen Jungs. Das ist eine Frage der Technik und der eigenen Körperbeherrschung. Das haben die Kinder in Vollendung gezeigt", so Trainerin Barbara Götzinger voller Stolz auf ihre Truppe.

Vervollständigt wurde die Vorführung noch durch Fallübungen und eine Vielzahl von turnerischen Elementen, die im Judo zur Grundausbildung gehören. Das Publikum sparte auch hier nicht mit Beifall, wofür sich die AC-Kinder noch mit einem Judogruß bedankten.

SV Kurs in der Ringerhalle Karlstein

DER AC BAD REICHENHALL war Gastgeber eines Selbstverteidigungskurses für Frauen. Organisiert und durchgeführt wurde der Kurs von Barbara Götzinger, C-Trainerin der vereinseigenen Judoabteilung, sowie ihrer Tochter Sophie. An vier Abenden trafen sich die Damen, allesamt Mütter von kleinen Judoka oder Ringern. Anfängliche Berührungsängste wurden jedoch rasch abgelegt, galt es doch sich gegen vermeintliche Übeltäter zu wehren. Zunächst zaghaft, dann immer heftiger wurde geschrieen, getreten und geschlagen, Kratzer und blaue Flecken waren vorprogrammiert. „Meine „Mädels" haben sich selbst überwunden, die eigene Hemmschwelle immer weiter abgebaut, Sie haben erfahren, dass Selbstverteidigung im Kopf beginnt und nicht mit der Faust. Fast immer sind Frauen körperlich unterlegen, aber wehrlos sind Sie nicht", so Barbara Götzinger. Man muss sich also nur trauen, das haben die Damen bewiesen: Immer wieder wurden in Rollenspielen brenzlige Situationen erzeugt, um das Erlernte auszuprobieren. Mit Fortschreiten des Kurses konnten eigene physische und psychische Grenzen überschritten werden, das Vertrauen in eigene Fähigkeiten wurde gestärkt und die anfängliche Scheu vor dem „sich zur Wehr setzen" hatte sich in Luft aufgelöst. Übrig geblieben sind Frauen, die überrascht waren, welches Potenzial eigentlich in ihnen schlummert und denen auch ein heftiger Infight richtig viel Spaß gemacht hat. „Der Kurs war sehr anstrengend, aber es war sehr interessant und wir haben viele Tipps bekommen, die im Alltag leicht umsetzbar sind ", lautete das Fazit der Teilnehmerinnen. Für die Kursleitung gab 's Blumen und Präsente, der Erlös des Kurses ging an den Förderverein des AC Bad Reichenhall.

16 neue Kyu-Gurtträger beim AC
kleine Reichenhaller Judoka unterzogen sich den prüfenden Blicken von Jo Schiller

BAD REICHENHALL - Ein Schwung Anfänger der Judo-Abteilung des AC Bad Reichenhall konnte jüngst zur ersten Prüfung vorbereitet werden. Die 16 Mädchen und Jungen aller Altersklassen wurden von Sophie Götzinger, Gudrun Horna und Barbara Götzinger über Monate hindurch auf den großen Tag gewappnet.

Wie schon oft stand als „Haus-Prüfer" Jo Schiller (2. Dan) vom TSV Freilassing weise zur Verfügung. Ruhig und umsichtig leitete er die Kinder an, die nach und nach ihre anfängliche Nervosität ablegten. Gezeigt wurde richtiges Fallen, Wurftechniken nach vorn und nach hinten sowie Verkettungen von Werfen, Fallen, Festhalten im Boden und den dazugehörenden Befreiungen. Im letzten Fach, dem „Randori" (freies Üben) konnten die Kinder dann ihre er lernten Techniken im Bodenkampf bei verschiedenen Gegnern zur Anwendung bringen. Das staunende Publikum viele Familienangehörige und Freunde kamen in die Karlsteiner Ringerhalle sparte nicht mit Beifall, waren viele doch überrascht, was die Kinder zu leisten im Stande waren.

Jo Schiller gratulierte im Anschluss den kleinen Athleten zur bestandenen Prüfung und lobte die gezeigten Leistungen. Abteilungsleiter Walter Götzinger konnte allen den neuen weiß-gelben Gürtel überreichen.
 

Gruppenbild mit den erfolgreichen Prüflingen (stehend von links): Trainerin Barbara Götzinger, Trainerassistentin Gudrun Horna, Christian Haas, Vincent Lindner, Michelle Kollpeintner, Johanna Frenzke, Lisa Koch, Dimitrij Krist, Mathias Götz, Prüfer Jo Schiller und Johannes Haas, sitzend Stefan Engel, Tamara Ranftl, David Krebs, Luca Bittner, David Holzner, Lena Schmid, Lotta Puhlmann, Felix Haas und Paulina Müller (nicht im Bild Phawinee Sookasa).

Saubere Aktion von David Holzner - Sohn von Ex-Ironman Stefan Holzner.

Prüfer Jo Schiller vom TSV Freilassing
(2. Dan) hatte an den Darbietungen der kleinen AC-Judoka
nichts auszusetzen.

 

Der AC Bad Reichenhall blickt sehr zufrieden zurück
Vielfältigste Programmpunkte wurden höchst zufrieden stellend abgearbeitet

BAD REICHENHALL - 2007 stand der AC Bad Reichenhall vor dem faktischen Aus. Bis sich eine neue Kommandobrücke, bestehend aus Toni Graßmann und Manfred Schöndorfer, zusammenfand und gemeinsam der angestaubten Karlsteiner Ringerhalle neues Leben einhauchte. Schnell sprach sich herum, dass beim AC wieder gerungen wird, die Mannschaft wurde reaktiviert.
Der Trainigsfleiß der „Alten" hält nach wie vor an und reißt auch die „jungen Wilden" mit. Das kontinuierliche Arbeiten zahlt sich aus, der sichere Platz im erweiterten Mittelfeld der Bayernliga war bereits ein Erfolg für die ACler -musste doch in der abgelaufenen Saison auf viele Leistungsträger verzichtet werden.
Bei der Neuorientierung vor zwei Jahren gab's eine Großbaustelle im Kinder- und Jugendbereich. Folgerichtig war die Devise: Von 0 auf 100 in drei Jahren. Dieses Ziel ist schon jetzt erreicht. Der totgesagte AC Bad Reichenhall blickt bereits auf stolze 110 Kinder nach der Hälfte der angestrebten Zeit.
Diese Energieleistung konnte nicht von Einzelnen geschultert werden, das ganze Team war bei der Sache. Ein wichtiger Bestandteil dieses Erfolges ist die Zusammenarbeit mit den Schulen. In einer groß angelegten Schultournee mit über 500 teilnehmenden Kindern wurden Schnuppers'tunden im Ringen und Judosport angeboten. Die Schüler wurden an ihren Schulen abgeholt und nach Beendigung wieder dorthin zurückgebracht. Die Logistik übernahmen die Stadtwerke Bad Reichenhall.
Die Zusammenarbeit mit den Schulen würde ausgebaut und steht heute mit zwei Sportarbeitsgemeinschaften „Schule und Sportverein" und einer eigegliederten Ganztagsklasse auf einem soliden Fundament. Selbstverteidigungskurse im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich runden das Angebot eines modernen Sportvereines ab. Gewaltprävention wird immer mehr zum Thema auch in unseren Schulen.
Der AC Bad Reichenhall wird auch dabei durch umfassend geschultes Personal seiner Vorreiterrolle gerecht.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Der AC Bad Reichenhall legt großen Wert auf vorbeugende Gesundheitserziehung. Die Beratung bei ungünstigem Ernährungsverhalten gehört ebenso zum Training wie ein respektvoller Umgang mit den Trainingspartnern. In der heutigen Zeit spielt der Konsum von Alkohol und Nikotin bei den Jugendlichen eine große Rolle. Es hat sich gezeigt, dass die Trainer als Vorbilder maßgeblich Einfluss auf die Erziehung der Kinder haben - und diesen auch nutzen. Die Drogen- und Suchtprävention fließt ganz selbstverständlich ins Training mit ein.
Zahlreiche Aus- und Weiterbildungen, nicht nur zum Thema Gesundheitssport, wurden bis dato von den Trainern des AC absolviert. Auch der Leistungsschub im Erwachsenenbereich kann auf das Erlangen von Fachlizenzen und die gebündelte Zusammenarbeit mit dem Betreuerstab  zurückgeführt werden. Für diese umfassenden Bemühungen wurde der AC Bad Reichenhall im Januar dieses Jahres vom Bayerischen Landessport-Verbandes für „innovative Kinder- und Jugendarbeit" mit 5.000 Euro ausgezeichnet (wir berichteten). Die Verleihung des Gesundheitssiegels „Sport pro Gesundheit" durch den Bayerischen Landessport-Verband und die Bundesärztekammer war für den AC dann noch das i-Tüpfelchen.
Aber nicht nur auf vielseitiges, trotzdem zielgerichtetes Training kommt es an, gleichzeitig wurde versucht, das soziale Umfeld der Kinder und Jugendlichen mit einzubeziehen. Im letzten Jahr initiierte der AC Bad Reichenhall ein Sommerfest, eine Nikolausfeier, eine Faschingsparty, und war zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall. Eltern sorgten mit ihrem Engagement für gutes Gelingen bei den verschiedenen Aktivitäten.

Die Bilanz zur Jahreshauptversammlung dürfte also äußerst positiv ausfallen, wenn man auf die letzten beiden Jahre des AC zurückblickt.

Bündnis: „Sport & Bildung vereint''
AC Bad Reichenhall startet mit Grundschule Karlstein Hausaufgaben- und Lernförderprojekt

BAD REICHENHALL - Der AC Bad Reichenhall startet mit der Grundschule Karlstein nach den Sommerferien ein gemeinsames Hausaufgaben- und Lernförderprojekt. In den Genuss dieses Bündnisses „Sport & Bildung vereint" kommen die Kinder der Ringer- und Judoabteilung des AC Bad Reichenhall.

Zu dem Schulterschluss zwischen Verein und Schule kam es, weil immer mehr Kinder Hilfe bei der Bewältigung schulischer Aufgaben nötig haben. Dann fehlt die Zeit oft, um regelmäßig zu trainieren. Bewegung und Bildung gehören aber ganz fest zusammen, da war es nur logisch, dass der AC Bad Reichenhall diese Problematik im Verein aufgreifen würde.

Bei der Realisierung des Projekts war die Stadt Bad Reichenhall unbürokratisch zur Stelle. In Zusammenarbeit mit der Direktorin der Grundschule Karlstein, Carina Sedelmeier, wurde ein Raum im Gebäude der Grundschule organisiert, in dem die Kinder vernünftig arbeiten können.
Zwischen dem AC Bad Reichenhall und der Schule besteht schon seit letztem Jahr ein Kooperationsmodell, der „Sport nach 1", bei dem die Kinder im Anschluss an den Schulunterricht sportein können. Aufgrund des großen Erfolges musste nicht lange überlegt werden, ob der Unterricht 2009/2010 auch wieder angeboten wird. Der Vertrag ist bereits unterschrieben und die ersten Anfragen schon da. Als Besonderheit dürfen auch die Kinder, die beim „Sport nach 1" angemeldet sind, die Hausaufgaben-Betreuung in Anspruch nehmen. Betreut und unterrichtet werden die Kinder von Frau Melanie Puhlmann. „Sie ist studierte Grundschullehrerin und für uns natürlich ein absoluter Glücksfall. Ohne zu zögern hat sie uns ihre Unterstützung bei diesem Projekt zugesagt. Wir sind froh, dass wir mit Melanie so einen Treffer gelandet haben, die Eltern sollen merken, wie wichtig uns ihre Kinder sind", so Barbara Götzinger, Mitinitiatorin dieses Angebotes.
Eine erste Resonanz war äußerst positiv - der AC arbeitet daran, auch die weiterführenden Schulen im Angebot mit einzubeziehen. Wenn schulische Probleme frühzeitig gelöst werden, dann haben Kinder eine gute Chance, vielleicht sogar im Leistungssport Fuß zu fassen. Die erforderliche Vorarbeit ist schon geleistet. Im Erwachsenen-Bereich gibt es bereits seit geraumer Zeit eine Ausbildungs- und Arbeitsplatzvermittlung mit namhaften ortsansässigen Firmen. Man kennt sich, pflegt gute Kontakte und so konnten schon mehrere Arbeitssuchende und Azubis vermittelt werden.
„Das Projekt ,Sport & Bildung vereint' ist ein ganz neuer Weg und eine große Chance für die Zukunft des Sportes. Enger kann die Zusammenarbeit zwischen Verein und Schule nicht mehr sein, und erfolgreicher auf lange Sicht auch nicht", so Barbara Götzinger.
 
Bei der Realisierung des Projekts war die Stadt Bad Reichenhall unbürokratisch zur Stelle (von links): Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner, Grundschul-Direktorin Carina Sedelmeier, AC-Judotrainerin Barbara Götzinger und AC-Gesamtvorstand Toni Graßmann. Betreut und unterrichtet werden die Kinder von Melanie Puhlmann.

 

AC-Vorstandschaft bleibt im Amt

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen - Satzungsergänzung

BAD REICHENHALL - Die alle zwei Jahre stattfindende ordentliche Mitgliederversammlung des AC Bad Reichenhall fand unlängst im Gasthaus Schießstätte statt. Nach der Begrüßung und Bekanntgabe sämtlicher Tagesordnungspunkte durch Vorstand Anton Grassmann gab dieser einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des AC und der verschiedenen Projekte in den vergangenen beiden Jahren ab. Den dazugehörigen Kassenbericht stellte Schatzmeisterin Renate Haßlberger vor, der von den beiden Revisoren Johann Reichenberger und Anton Enzinger geprüft wurde und dabei unbeanstandet blieb. Im Anschluss wurde die gesamte Vorstandschaft per Handzeichen entlastet. Nach einer kurzen Einleitung durch Wahlleiter Hans Hartmann wurden die bisherige Vorstandschaft sowie die Mitglieder des Vereinsausschusses, die sich erneut zur Wahl stellten, einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Vorstand Toni Grassmann verabschiedete eine Abteilungsordnung, die den sportfachspezifischen Haushalt der Judoabteilung regelt. Diese wurde in die Vereinssatzung des AC aufgenommen. Des Weiteren wurde beschlossen, dass Mitglieder des AC, die die Goldene Ehrennadel für langjährige Treue erhalten, künftig beitragsfrei bleiben. Ab 1. Januar 2010 findet eine Beitragsänderung statt. Alle Mitglieder, die aktiv am Trainings- und Wettkampf betrieb teilnehmen, zahlen zukünftig einen Spartenbeitrag (Ringen) zusätzlich zum bisherigen Jahresbeitrag. Durch das Vertrauen der Mitglieder gestärkt blickt der AC Bad Reichenhall auch für die nächsten zwei Jahre positiv in die Zukunft. -Das Bild zeigt die Vorstandschaft mit (von links) Barbara Götzinger, Toni Grassmann, Alexander Schöndorfer, Daniela Seitner, Manfred Schöndorfer, Walter Götzinger, Alexander Grassmann und Willy Steiger.

 

AC´ler das erste Mal bei der JUDO-KREISMEISTERSCHAFT

DIE JUDO-KREISMEISTERSCHAFT, die vom TSV Palling ausgerichtet wurde, nahm der AC Bad Reichenhall zum Anlass, sich ins Turniergeschehen einzubringen. 13 Judovereine aus den Landkreisen Berch-tesgadener Land und Traunstein schickten ihre Kämpfer. Gesucht wurden die Kreismeister in der weiblichen und männlichen Jugend (Altersklassen Uli und U 14). „Mal schauen, wo wir stehen", so Abteilungsleiter Walter Götzinger. „Vielleicht den einen oder anderen Punkt holen und gut mitkämpfen", lautete die Marschroute. Bei den U 14-Buben starteten Philip Hackel (bis 60 Kilo) und Stefan Engel (bis 40 Kilo). Für einen Sieg reichte es bei beiden diesmal noch nicht, doch bewegten sie sich gut und verbuchten auch Punkte für sich. Allein die fehlende Turniererfahrung gab den Ausschlag, dass mittlere Wertungen (Waza-ari) noch nicht zum Ippon gedreht werden konnten. Die U 11 brachte dann einige Überraschungen mit sich: Samuel Balonier (bis 33 Kilo) kämpfte beherzt in seinem ersten Mattenduell - belohnt wurde er durch einen Festhalter im Boden, der ihm schließlich den verdienten Sieg
einbrachte. Auch in den folgenden Begegnungen punktete der trainingsfleißige ACIer, ein weiterer Sieg blieb jedoch aus. Ein guter 5. Rang in einer starken Konkurrenz gab freilich Anlass zur Freude. Amelie Haas (bis 48 Kilo), einziges Mädchen im AC-Kampfquartett, sorgte für eine weitere Überraschung. Nur eine Gegnerin stand auf dem Tableau, trotzdem musste auch diese erst einmal bezwungen werden. Dies gelang Amelie Haas vier Sekunden vor Kampfende: Mit einer schönen Fußtechnik wurde die Kontrahentin zu Boden geschickt. Hochzufrieden und sichtlich stolz zeigte sich das Trainerteam Sophie und Barbara Götzinger, das gemeinsam die AC-Schützlinge coachte. Auch der 12. Platz in der Vereinswertung (mit nur vier Kindern) wurde mit einem Pokal belohnt. - Unsere Bilder: links die AC-Abordnung mit (von links) Trainerin Barbara Götzinger, Philip Hackel, Stefan Engel, Trainerassistentin Sophie Götzinger sowie vorn Samuel Balonier und Amelie Haas, rechts überzeugt Amelie Haas (weißer Kimono) in ihrem siegreichen Duell.

Hoher Besuch in der Karlsteiner Kampfsporthalle
AC Bad Reichenhall bereitete seinem Ringer- und Judo-Nachwuchs eine schöne Nikolausfeier

Bad Reichenhall - Hoher Besuch wurde letztes Wochenende beim AC Bad Reichenhall in der Ringerhalle Karlstein erwartet. Hatte sich doch der Nikolaus mit samt seinem Gefolge angesagt, um bei einem gemeinsamen Ringer- und Judotraining zuzuschauen. Rund 110 aufgeregte Kinder waren mit Eltern und Geschwistern gekommen und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Fast alle Kinder nahmen dann auch am anschließenden Training aktiv teil, das abwechselnd von Ringertrainer Imre Nagy und Judotrainerin Barbara Götzinger abgehalten wurde. Die Eltern und Zuschauer zeigten sich beeindruckt von den Leistungen Ihrer Sprösslingen, die einen kleinen Ausschnitt aus Ihrem Training darboten. Als der Nikolaus dann endlich eintraf, hatte er 4 Krampusse und 2 Engel mit dabei. Viel gab es von den Ringer- und Judokindern zu berichten, das Meiste davon war positiv, besonderen Anklang beim Nikolaus fanden der anhaltende Trainingsfleiss und die ersten Turnier- Erfolge die er besonders hervorhob.
Für zwei Mädchen gab es ein „Zuckerl“ in Form eines Pokals, das der AC Bad Reichenhall an seine Kinder mit dem Größten persönlichen Fortschritt vergab. Regina Hagelauer für die Ringer und Paulina Müller aus der Judoabteilung konnten diese Auszeichnung heuer mit nach Hause nehmen. Beide Siegerinnen hatten starke Konkurrenz im eigenen Lager, letztendlich war es nur ein minimaler Vorsprung, der den Ausschlag zu Ihren Gunsten gegeben hatte. Die Freude darüber war aber trotzdem ungetrübt bei den glücklichen Gewinnerinnen.“ Sie haben die Ferien über trainiert, waren besonders kameradschaftlich und hilfsbereit und kamen sogar am Geburtstag ins Training!“ Lautete die einhellige Meinung der gesamten Trainerschaft.
Aber der Nikolaus bedachte auch alle anderen Kinder, die das ganze Jahr über dem AC Bad Reichenhall die Treue hielten, und so den Erfolg mitgestalteten. Mit einem Nikolaussackerl bedacht, strahlten die Kinder um die Wette.
Aber damit nicht genug. Die Firma Fielmann, sponserte den fleißigen AC Kids eine Trainings Ausrüstung in Form eines T-Shirts und einer Trainingshose in den Vereinsfarben Schwarz und Gelb. Vorstand Toni Grassmann bedankte sich aufs herzlichste für die gelungene Überraschung bei der Filialleiterin Frau Promberger von der Firma Fielmann AG & Co. OHG .
Beim anschließenden Fototermin konnten sich die Kinder des AC Bad Reichenhall dann gleich stolz in Ihren frisch ausgepackten Trainings Kombis zeigen.
Als der Nikolaus und seine Gesellen dann wieder weitergezogen waren, gab es für die mittlerweile hungrigen Kinder noch eine Brotzeit. Die übrigen Gäste ließen den gelungenen Abend dann noch bei selbstgebackenen Plätzchen und Kaffee gemütlich ausklingen.
 

Der AC Bad Reichenhall bedankt sich bei der
Firma Fielmann
für die tolle Unterstützung in Form von Trainigsausstattung
für unsere Kinder und Jugendlichen

Paulina Müller (links) aus der Judo-Abteilung und Regina Hagelauer von den Ringern erhielten für besondere Leistungen je einen Pokal.

 

Eine tolle Vorstellung bot der Judo - Nachwuchs des AC Bad Reichenhall bei seiner Gürtelprüfung

 

Bad Reichenhall - DIE LETZTE KYU-PRÜFUNG vor dem Jahreswechsel stand bei der Judoabteilung des AC Bad Reichenhall auf dem Terminplan. Den kritischen Blicken des AC-„Hausprüfers" Jo Schiller vom TSV Freilassing mussten sieben Neulinge und vier fortgeschrittene Judoka standhalten. Begutachtet wurden Fallübungen, Würfe aus verschiedenen Bewegungsvorgaben, Festhalter und die dazugehörenden Befreiungen. Die Fortgeschrittenen mussten auch zeigen, wie sie in vorgegebenen Situationen richtig reagieren und einen Wurf bis zum Haltegriff im Boden abschließen. Als Novum stellte sich erstmals im jungen AC-Team ein Erwachsener der Prüfungsaufgabe. Als Partnerin suchte sich der junge Berufssoldat Torsten Neufeld ausgerechnet Trainerin Barbara Götzinger aus, nachdem sein eigentlicher Partner kurzfristig erkrankt war. Die geforderten Aufgaben löste er mit Bravour - stets unter Beobachtung seiner Schützlinge, die Torsten Neufeld schon seit rund einem Jahr trainiert. Eltern und Gäste, die einen würdigen Rahmen für eine Prüfung boten, waren von den gezeigten Leistungen ihrer Sprösslinge beeindruckt. Am Ende bescheinigte Jo Schiller allen Prüflingen gute Leistungen und gratulierte zum Erhalt des nächsthöheren Gürtels. Den orange-gelben Gürtel erreichten Amelie Haas, Phillip Hackel und Stefan Engel. Den gelben Gürtel, und somit die Berechtigung, in Zukunft am Wettkampf teilzunehmen, sicherte sich Paulina Müller. Den weiß-gelben Gürtel durften Torsten Neufeld, Katharina Huber, Katharina Florian, Christina Knöckl, Anna Schmid, Sean Schubert und Lukas Giboni stolz mit nach Hause nehmen. - Zu den Bildern: links das Gruppenfoto mit (stehend von links) Prüfer Jo Schiller, Lotta Puhlmann, Paulina Müller, Trainerin Barbara Götzinger und Assistent Torsten Neufeld, Amelie Haas, Stefan Engel sowie Philip Hackel, kniend Christina, Knöckl, Anna Schmid, Katharina Huber, Sean Schubert, Lukas Giboni und Katharina Florian. - Rechts Katharina Florian und Anna Schmid in Aktion.

SV Kurs mit den Kinder der Pidinger Grundschule
Private Elterninitiative organisiert Selbstverteidigungskurs beim AC Bad Reichenhall
mit Kursleiterin Barbara Götzinger Präventionstrainerin des Bayerischen Jiu-Jitsu Verbandes

RUND 30 KINDER in der Altersgruppe zwischen sieben und elf Jahren fanden jüngst den Weg in die Ringerhalle in Karlstein. Den Anlass gab eine private Elterninitiative der Pidinger Grundschule, die einen Selbstverteidigungskurs für ihre Kinder organisierte. Doris Ziegler, stellvertretend für die engagierten Eltern, konnte als Leiterin Barbara Götzinger vom AC Bad Reichenhall gewinnen. „Uns hat das Konzept des Kurses von Barbara gefallen. Jetzt kommt wieder die Jahreszeit, wo es bald dunkel wird. Wir wollen, dass unsere Kinder lernen richtig zu reagieren und sich zu schützen. Das gibt uns als Eltern ein Stück Sicherheit", so Doris Ziegler. Neben dem Stürzen und Fallen wurden die Kinder in Tritttechniken, dem Handballenstoß und der Schlagabwehr unterrichtet. Viele Spiele zur Gruppenbildung und zur Selbstbehauptung wurden gespielt. Einen großen Teil der theoretischen Ausbildung nahm die Unterweisung in Zivilcourage ein. Oftmals ist das Wissen in unserem Land diesbezüglich äußerst lückenhaft und es ist auch nicht selbstverständlich.
dass eine Verpflichtung zum Helfen besteht. Das fängt schon bei den Kindern an - mit zunehmendem Alter nimmt die Bereitschaft zur Hilfe dann immer mehr ab.„Einer in Not geratenen Person kann man auf verschiedene Arten helfen, ohne sich selber in Gefahr zu bringen. Gerade bei Kindern sollte der Eigenschutz im Vordergrund stehen." So wurde besonders Wert auf das Holen von Hilfe gelegt und in Rollenspielen eingeübt. Die Kids waren sich einig, dass der Tag sehr viel Spaß gemacht hat, aber auch dass sie viel gelernt haben. Am Ende des durchaus auch anstrengenden Tages konnten die Eltern dann ihre Sprösslinge wieder in Empfang nehmen, nicht ohne vorher noch genauestens über sämtliche Lernpunkte informiert worden zu sein.

Ich sage Nein! Starke Kinder schützen sich"'

Selbstverteidigungskurs als Gemeinschaftsaktion Kindergarten Piding - AC Bad Reichenhall

PIDING - In einer Gemeinschaftsaktion „ Ich sage Nein! Starke Kinder schützen sich!" haben der katholische Kindergarten „Maria Geburt" in Piding und der AC Bad Reichenhall einen Selbstverteidigungskurs organisiert. Die Leiterin des Kindergartens, Karin Brüderl, und Barbara Götzinger vom AC riefen den Kurs als landkreisweit einzige Kooperation für Schulanfänger 2010 ins Leben, da.eine große Nachfrage vonseiten der Eltern zum Thema „Wie schützen wir unsere Kinder?" bestand.
Barbara Götzinger: „Ich habe mir schon seit längerer Zeit Gedanken gemacht, wie auch Kindergartenkinder behutsam ans Thema Selbstverteidigung herangeführt werden können. Es war eine enorme Herausforderung für mich, ein Konzept zu erstellen, das über einen Zeitraum von vier Wochen alle infrage kommenden, wichtigen Punkte einer sinnvollen, aber auch kindgerechten Selbstverteidigung abdeckt. Das Erzieherinnen-Team hat die Bemühungen dahingehend unterstützt, dass Themen, die mit den Kindern erarbeitet wurden, aufgegriffen und in den Kindergartenalltag eingebracht wurden. In kleinen Hausaufgaben wiederholten die Kinder selbst das Erlernte immer wieder und verinnerlichten dadurch ihr Wissen."Die Ausbildung der Kinder umfasst die Prävention, die Selbstbehauptung und die Selbstverteidigung. Die vorbeugenden Maßnahmen (Prävention) beinhalten das Einschätzen von Gefahren-Situationen sowie die Anleitung zum Sinnvollen „Hilfe holen".
Die Selbstbehauptung befasst sich mit dem Durchsetzungsvermögen anderen gegenüber und der Stärkung des eigenen Selbstbewusst-seins. Letztlich lernen die Kinder in der Selbstverteidigung zu schreien, zu schlagen und zu treten, und diese Techniken nicht aus Spaß anzuwenden, sondern ganz gezielt nur in Notsituationen. „Wir haben das immer wieder in kleinen Rollenspielen geübt. Die Kinder konnten das super einschätzen, was ernste Gefahr und Spaß unterscheidet. Ich habe mir trotz meiner Schutzbekleidung nicht nur einen blauen Fleck mit nach Hause genommen", so Götzinger weiter.
Immer wenn es die knappe Zeit zuließ, war auch eine Betreuerin anwesend, um sich ein Bild vom Leistungsstand der Schützlinge zu machen. „Es war ein interessanter Einblick für uns, der teilweise auch unseren Tagesablauf mitgestaltet hat. Einige Sachen haben wir auch selbst ausprobiert wir wissen also, was unsere Kinder da geleistet haben", so Karin Brüderl in einem Statement.
Am letzten Tag wurden die Familien eingeladen, die Erfolge ihrer Kinder zu begutachten. Auch Alois Berger, als Vertreter des Kinder garten-Trägers und Toni Grassmann, der den AC Bad Reichenhall repräsentierte, waren der Einladung gefolgt - nicht wissend, was auf sie zukommen würde. Umso erstaunter waren beide angesichts der „wehrhaften Zwergerl", wie ganz einfache, aber effektive Techniken auch von den Kleinsten umgesetzt wurden.
„Wir wussten selber nicht, ob alles so klappen würde, wie wir uns das gewünscht hatten. Aber trotz der nahezu 30 Kinder und der dazugehörigen Aufregung ist alles super über die Bühne gegangen."
So konnten sich die staunenden Eltern in dem bis auf den letzten Platz besetzten Turnraum ein Bild von dem machen, was die Kinder in den vergangenen vier Wochen gelernt hatten. Ein positives Echo, das in vielen persönlichen Gesprächen folgte, verfestigte den Plan, diesen Selbstverteidigungskurs fest ins jährliche Programm aufzunehmen.
„Die Kinder sind fast immer körperlich unterlegen, aber wir haben bewiesen, dass sie keineswegs hilflos sind", so das abschließende Fazit von Barbara Götzinger.